Erste Kundin im Landkreis Diepholz am Netz

Erste Kundin

Marita Langhorst ist die erste Glasfaserkundin in den schwarzen Flecken im Landkreis Diepholz, die erfolgreich auf das Netz von nordischnet geschaltet wurde und nun von den Vorzügen der neuen Glasfaserinfrastruktur profitiert.

Lange Ladezeiten oder ruckelnde Bilder gehören für Marita Langhorst aus Rehden der Vergangenheit an. Als erste Kundin in den eigenwirtschaftlich ausgebauten schwarzen Flecken im gesamten Landkreis Diepholz ist sie nun im Genuss einer stabilen und zukunftsfähigen Glasfaserleitung. „Das Internet funktioniert super, alles ist blitzschnell und sofort da. Auch das Fernsehbild ist glasklar. Ich bin wirklich sehr zufrieden und freue mich über den Anschluss an das Glasfasernetz von nordischnet“, sagt Marita Langhorst.

Rehden ist neben Wagenfeld mit Ströhen, Barver und Hemsloh eine von vier Gemeinden im Landkreis, in denen der Netzausbau in den schwarzen Flecken eigenwirtschaftlich durch die GVG Glasfaser abgeschlossen wurde. Die nordischnet-Kunden in Rehden werden nun sukzessive angeschaltet. „Dass wir nun die erste Nutzerin in den schwarzen Flecken am Netz haben, ist ein echter Meilenstein“, sagt GVG-Gebietsleiter Andreas Niehaus. „In diesen Orten haben sich rund 700 Wohneinheiten für einen Anschluss an unser Netz entschieden. Das sind mehr als die Hälfte aller Bürgerinnen, Bürger und Gewerbetreibenden.“ Der Ausbau in den nicht-förderfähigen Gebieten ist bei der GVG-Gruppe an eine Anschlussquote von 40 Prozent geknüpft, um das Netz eigenwirtschaftlich ausbauen zu können. Aktuell läuft der Bau außerdem noch in Barnstorf, Bassum und Drebber. Zu Ende gegangen ist die Vermarktung aktuell in Syke. „Hier prüfen wir derzeit alle eingegangenen Verträge, um die Quote zu ermitteln“, so Niehaus. Außerdem startet die Vermarktung heute auch in den schwarzen Flecken von fünf Ortsteilen in Stuhr. „Dort können sich bis zum 31.10.2021 rund 8.000 Wohn- und Gewerbeeinheiten einen kostenfreien Hausanschluss sichern.“

Ralf Lammers, zuständiger Fachdienstleister und allgemeiner Vertreter des Samtgemeindebürgermeisters von Rehden, zeigt sich zufrieden, dass in seiner Gemeinde nun in Lichtgeschwindigkeit gesurft wird: „Wir freuen uns sehr, dass, ausgelöst durch das große geförderte Ausbauprojekt des Landkreises Diepholz, an dem auch die Samtgemeinde Rehden als kreisangehörige Kommune beteiligt ist, und das bundesweit sicherlich seinesgleichen sucht, nun die ersten Anschlussnehmer im eigenwirtschaftlich ausgebauten Bereich von der leistungsstarken und zukunftssicheren Glasfasertechnologie profitieren.“

Die Anschaltung der ersten Kunden läuft als Testphase. Andreas Zachow, GVG Abteilungsleiter Fieldservice, führt aus: „In dieser Testphase werden die zukünftigen Anschalte- und Betriebsszenarien an konkreten Kundenanschlüssen durchgeführt. Im Ergebnis dient dies dazu, sicherzustellen, dass die vertraglich vereinbarten Produkt- und Leistungsmerkmale zu 100 Prozent hergestellt werden können.“

„Wenn während der Testphase doch mal Störungen aufgetreten sind, wurden diese schnellstmöglich behoben“, zeigt sich Marita Langhorst mit dem Ablauf in den vergangenen Wochen zufrieden. Der Leitungsunterschied des Glasfaseranschlusses im Vergleich zu einem herkömmlichen Anschluss sei deutlich zu spüren.

Kunden, deren Verträge bei ihrem bisherigen Altanbieter noch laufen, können trotzdem jetzt schon vom schnellen Internet auf der neuen Glasfaserleitung profitieren. Andreas Niehaus erläutert: „Wir können unseren Kunden schon vorab des eigentlichen Vertragswechsels mit dem Altanbieter einen schnellen Highspeed-Internetanschluss bereitstellen. Das nordischnet-Vorprodukt macht dies zu einem fairen Preis möglich. Damit geht das Surfvergnügen schon heute los“.

Bürgerinnen und Bürger, die sich bislang noch nicht für einen Anschluss an das Glasfasernetz entschieden haben, können dies noch nachholen. „Dort, wo die Bauarbeiten in den Orten noch laufen, kann der Hausanschluss sogar vergünstigt erworben werden“, sagt Andreas Niehaus. Kunden, die einen Produktvertrag von nordischnet abschließen, zahlen während der Bauphase nur 350 Euro für ihren Anschluss. Doch auch in den Gemeinden, in denen der Bau bereits abgeschlossen ist, haben Nachzügler noch die Chance auf einen Anschluss an das neue Netz. „Dafür liegen ausreichend viele Faserreserven in den Straßen“, erklärt Niehaus. Dann werden die Kosten allerdings nach Aufwand berechnet. Für eine persönliche Beratung ist das Servicebüro in Bassum (Kirchstr. 1, 27211 Bassum) montags bis freitags von 9:00 bis 13:00 Uhr und von 14:00 bis 18:00 Uhr geöffnet. Ein negativer Corona-Test ist aktuell nicht notwendig. Natürlich werden alle Abstands- und Hygieneregeln eingehalten. Wer sich kontaktlos informieren möchte, kann dies per Telefon unter 0431 80649649 tun oder online unter nordischnet.de einen ausführlichen Beratungstermin vereinbaren. Natürlich kann auf der genannten Website auch direkt ein Vertrag abgeschlossen werden.